Das Johanniterhaus und seine Zukunftspläne in Wennigsen

 

Ein Besuch im Johanniterhaus Kloster Wennigsen

Es war kein weiter Weg von Hannover aus, aber das Grün in Wennigsen steht dennoch in wohltuendem Kontrast zur Großstadt. Rund um das Kloster Wennigsen in der gleichnamigen Gemeinde blüht die Natur förmlich auf. In den liebevoll angelegten Gärten leuchten die Blumen, majestätische Bäume heben ihre Blätter zur Sonne. Auch Marco Kurzok, der Geschäftsleiter des Johanniterhauses Kloster Wennigsen, strahlt, als er uns begrüßt. Zum einen ist dies seiner herzlichen Persönlichkeit geschuldet. Aber im Gespräch stellt sich außerdem heraus, dass er allen Grund hat, sich zu freuen. Denn das Johanniterhaus Kloster Wennigsen hat viele Erfolge zu verzeichnen.

 

Das größte Kompliment im Gastgewerbe

Über welchen Erfolg Kurzok sich am meisten freut? „Unsere Stammgäste bleiben uns treu und wir haben viele neue Gäste, die sich bei uns im Johanniterhaus wohl fühlen, begeistert sind von Wennigsens Schönheit – und wiederkommen.“ Er erklärt: „Gäste, die wiederkommen, sind das größte Kompliment. Dass wir es in allen unseren Bereichen erhalten, also im Hotelbetrieb, bei Tagungen, Events und unserer Küche, das ist … das ist einfach toll. Das ist eine sehr schöne Bestätigung unseres Engagements und vor allem unseres Teams, das hier mit seinem Herzblut und Können bei der Sache ist, von dem andere Häuser nur träumen können.“ Kurzok schaut uns an. „Schreiben Sie ein großes Danke an unsere Gäste und vor allem unsere Stammgäste in Ihren Artikel“, bittet er. „Die Wertschätzung, die wir hier immer wieder erleben, ist etwas Besonderes. Mir ist wichtig, dass unsere Gäste wissen, wie sehr wir uns immer wieder darüber freuen.“ Wir versprechen es und beginnen dann wie besprochen die kleine Führung durch die Räumlichkeiten, die Häuser und den herrlichen Garten des Johanniterhauses Kloster Wennigsen.

 

Zukunftspläne, die selbst noch am Entstehen sind

Während der Führung verrät uns Kurzok, dass aktuell verschiedene Pläne zur Renovierung und Verschönerung des Anwesens entwickelt und geprüft werden. „Es ist leider noch nichts spruchreif“, bedauert er seine vagen Auskünfte. „Wir sind gerade noch dabei, die grundlegenden Möglichkeiten auszuloten. Zum Teil geht es um Modernisierungen, zum Teil um Schönheitsreparaturen und zum Teil würden wir auch gerne die Bausubstanz erneuern.“ Priorität sei bei allen Maßnahmen, dass sie den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigen. Dadurch gestalte sich die Planung natürlich etwas langwieriger. „Aber das ist es uns wert“, erklärt Kurzok.

 

Übernachtungsgäste entdecken das Johanniterhaus und Wennigsen

Eben passieren wir das Haupthaus, in dem sich 11 der 38 Hotelzimmer des Johanniterhauses Kloster Wennigsen befinden. Stolz berichtet Kurzok, dass insbesondere die spontanen Übernachtungen im vergangenen Jahr deutlich zugenommen haben. „Das freut mich doppelt“, strahlt er. „Erstmal für uns, das Johanniterhaus. Aber außerdem freut mich, dass immer mehr Menschen entdecken, wie schön Wennigsen und Umgebung sind … und wie erholsam bereits ein kurzer Besuch ist. Das tut den Gästen gut und natürlich auch den anderen Betrieben hier vor Ort.“

In Zukunft kann Wennigsen sich vermutlich über noch mehr Übernachtungsgäste freuen. Denn das Johanniterhaus Kloster Wennigsen ist ab Januar 2020 Teil der Hotelkooperation „Verband Christlicher Hoteliers e. V.“ (VCH). „Das ist eine sehr wichtige Partnerschaft für uns“, erläutert Kurzok. „Zum einen, weil dadurch noch mehr Menschen von unserem Haus erfahren, und zum anderen, weil wir damit einer Gemeinschaft von Hotels angehören, die unsere Werte teilen, von Gastfreundschaft bis Nachhaltigkeit. Das stärkt uns in dem, was wir tun.“

 

Hervorragende Küche und die neue Speisekarte

Besonders stolz ist Marco Kurzok auf die Entwicklung der Küche des Johanniterhauses Kloster Wennigsen. Bei unserem Besuch vor einem Jahr hatte Koch Daniel K. erst vor einigen Wochen seine Stelle angetreten. „Inzwischen haben wir ein fantastisch eingespieltes Team“, schwärmt Kurzok und erzählt uns von der großartigen Köchin aus Gehrden, mit welcher der Verantwortungsbereich Küche nun perfekt sei. Aktuell, verrät er, wird die Speisekarte überarbeitet, sie soll selbsterklärender werden. Selbsterklärender? Das ist für uns wiederum erklärungsbedürftig. Kurzok freut sich über die Nachfrage. „Wir nehmen komplizierte Namen von der Karte. Der Gast soll sich sofort auf das freuen können, was auf den Teller kommt und nicht überlegen müssen, was genau das nun wieder ist. Auch am Tisch wollen wir transparenter und offener werden. Zum Beispiel wird das Roastbeef vor den Augen des Gastes aufgeschnitten, das gehört als Erlebnis sozusagen zum Essen.“ In Kürze werden auch die entsprechenden neuen Menü- und Buffetvorschläge fertiggestellt und auf der Website des Johanniterhauses Kloster Wennigsen veröffentlicht. Wir sind gespannt!

 

Eine Einladung: zum Großraum-Entdeckertag am 8. September

Auch die Bereiche Tagungen, Hochzeiten und Events befinden sich im Johanniterhaus Kloster Wennigsen im Aufwind. „Immer mehr Menschen entdecken uns“, freut sich Kurzok. „Durch unser Marketing, durch Empfehlungen von Freunden oder weil sie selbst als Gast auf einer Feier hier waren.“ Eine weitere Gelegenheit, das Johanniterhaus Kloster Wennigsen von seiner schönsten Seite kennenzulernen, bietet der Großraum-Entdeckertag am 8. September. Zu diesem Datum sind alle Besucher ohne weitere Voranmeldung im malerischen Eventgarten zu Barbecue, Kaffee und Kuchen im Rahmen des Großraum-Entdeckertages eingeladen.

 

Nicht nur Gäste, auch neue Mitarbeiter sind hier herzlich willkommen

Auf unsere Frage, was aktuell die größte Herausforderung für das Johanniterhaus ist, zögert Marco Kurzok kurz und muss dann lachen: „Das ist ein Luxusproblem. Wir sind sozusagen Opfer unseres eigenen Erfolgs … durch unsere sehr positive Geschäftsentwicklung sind wir eigentlich immer auf der Suche nach guten, zuverlässigen Mitarbeitern, um unser Team auszubauen. Wir freuen uns da über jede Kontaktaufnahme und denken auch gerne langfristig … es kann ja nicht immer jeder gleich morgen anfangen.“

Ansonsten, so verrät Kurzok uns, sehe er keine großen Herausforderungen. Dass er und sein Team das aktuelle Niveau halten und nachhaltig ausbauen, das verstehe sich doch von selbst. Er erklärt: „Ich bin hier in Wennigsen selbst richtig angekommen, ich fühle mich hier zu Hause und muss sagen, ich finde, ich habe den tollsten Job der Welt. Den will ich gut machen, richtig gut, und zum Glück habe ich ein Team, das dabei voll mitzieht. Wir brauchen uns keine künstlichen Ziele zu setzen, wir lassen uns sozusagen von unserem Herzblut leiten.“ Alles, was wir an diesem Tag sehen, bestätigt diese Aussage. So lassen wir unseren Besuch bei einer Limonade im Garten ausklingen, genießen die ländliche Ruhe und freuen uns, dass auch – oder gerade? – heute eine so ehrliche, unaufgeregte Herangehensweise im Gastgewerbe auf so viel Wertschätzung trifft. Im schönen Johanniterhaus Kloster Wennigsen.